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Frauen müssen nicht männlicher krank sein. Warum Herzinfarkte bei Frauen noch immer zu spät erkannt werden und warum das Problem früher beginnt als in der Notaufnahme – Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe

Autor*innen: Lemmerer, D.   |   Zeitschrift: Dr. med. Mabuse   |   Jahrgang: 51   |   Heft: 3   |   Seiten: 81 bis 84   |   Erscheinung: 18.08.2026   |   DOI: 10.3936/dmm211666920_134


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Abstract

Der Beitrag zeigt, warum Herzinfarkte bei Frauen noch immer zu spät erkannt und behandelt werden. Im Zentrum steht nicht nur fehlendes Wissen, sondern ein männlich geprägtes Bild kardialer Erkrankungen, das Symptome von Frauen als atypisch erscheinen lässt. Anhand persönlicher Erfahrung und aktueller Studien wird deutlich, wie Rollenbilder, Selbstzweifel, Scham und strukturelle Versorgungslücken dazu beitragen, dass Frauen Beschwerden später ernst nehmen und medizinische Hilfe verzögert suchen. Der Text plädiert für eine geschlechtersensible Medizin und Pflege als grundlegende Voraussetzung für Patient*innensicherheit.


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Pflege Diagnostik Arbeit Aufmerksamkeit Boden Angst Anästhesie Bevölkerung Thinking Geschlechtersensible Medizin Gendermedizin Frauen Herzinfarkt Patient*innensicherheit Versorgungsungleichheit Brust Aufwachraum Chest Pain Bias
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