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Akademisierung in der pädiatrischen Pflege: Chancen, Herausforderungen und Auswirkungen auf die Patientenversorgung

Autor*innen: Feuerer, A.; Weber, J.; Steiner, M.; Schiele, S.; Mahgoub, S.; Oetinger, K.; Tillig, B.   |   Zeitschrift: Pflegewissenschaft   |   Jahrgang: 28   |   Heft: 3   |   Seiten: 58 bis 61   |   Erscheinung: 25.06.2026   |   DOI: 10.3936/pw211666920_466


Abstract

Hintergrund: Während das primärqualifizierende Pflegestudium in vielen Ländern etabliert ist, dominiert in Deutschland weiterhin die schulische Pflegeausbildung. Insbesondere in der Pädiatrie erschwert dies die Nutzung akademischer Kompetenzen. Ziel: Untersuchung des Einsatzes akademisierter Pflegefachpersonen in der pädiatrischen Versorgung sowie der fördernden und hemmenden Rahmenbedingungen. Methode: Mixed-Methods-Studie mit einer Onlinebefragung von 63 akademisierten Pflegefachpersonen und zwei qualitativen Expert: inneninterviews mit Pflegedienstleitungen. Ergebnisse: Akademisierte Pflegefachpersonen leisten wichtige Beiträge in Praxisentwicklung, Fortbildung, Qualitätsmanagement und spezialisierten Aufgabenfeldern. Gleichzeitig fehlen häufig klare Rollenprofile, tarifliche Anerkennung und strukturelle Unterstützung. Der Akademisierungsgrad liegt mit rund 7 % deutlich unter der empfohlenen Quote von 20 %. Fazit: Die Akademisierung bietet Potenzial zur Qualitätssteigerung in der pädiatrischen Versorgung. Dafür sind klare Rollenbilder, angemessene Vergütung und gezielte Fördermaßnahmen erforderlich.


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