Foto: stock.adobe.com – eda
Pflegekammer Rheinland-Pfalz spricht sich für Palliativstrategie aus
Anlässlich des Welthospiztages am 12. Oktober 2024 unter dem Motto „Hospiz für Vielfalt“ sprach sich die Pflegekammer Rheinland-Pfalz für eine Palliativstrategie für ein würdevolles Lebensende aus.
Eine professionelle Hospizarbeit und Palliativversorgung spielen eine zentrale Rolle bei der Linderung von Schmerzen und Beschwerden schwerkranker oder sterbender Menschen. Palliative Angebote stellen sicher, dass die individuellen Wünsche und Bedürfnisse der Betroffenen berücksichtigt werden und bieten ihnen sowie ihren Angehörigen eine umfassende und respektvolle Unterstützung in der letzten Lebensphase.
Um eine bestmögliche Versorgung sicherzustellen, setzt sich die Pflegekammer Rheinland-Pfalz für eine umfassende Palliativstrategie ein, die die Vielfalt der Menschen anerkennt und berücksichtigt. Pflegefachpersonen nehmen hierbei eine Schlüsselrolle ein, indem sie unter anderem die Schmerztherapie und das Ernährungsmanagement überwachen, emotionale Unterstützung bieten und die individuellen Wünsche sowie Lebensumstände der Betroffenen respektieren.
In vielen Krankenhäusern ohne spezialisierte Palliativdienste bestehen jedoch erhebliche Versorgungslücken. Schwerkranke Menschen erhalten häufig in spezialisierten Einrichtungen wie Palliativstationen oder durch die spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV) eine bessere Betreuung als auf Intensivstationen, deren Rahmenbedingungen oft nicht auf die besonderen Bedürfnisse dieser Patientengruppe ausgerichtet sind.
„In Rheinland-Pfalz setzen wir uns für ein Versorgungskonzept ein, dass die flächendeckende Verfügbarkeit spezialisierter Pflegefachpersonen und Palliativdienste sicherstellt, um jedem Menschen mit einer unheilbaren Erkrankung ein würdevolles Lebensende zu ermöglichen“, erklärt Kammerpräsident Markus Mai. Dies sei entscheidend, um schwerkranke Menschen bestmöglich zu versorgen. Palliativstationen in Krankenhäusern stellen die notwendigen Strukturen bereit, um eine umfassende und zielgerichtete Unterstützung in der letzten Lebensphase zu gewährleisten. Darüber hinaus ist es wichtig, die Hospizversorgung sowie die ambulante Palliativversorgung entsprechend den individuellen Bedarfen weiterzuentwickeln.
Angesichts des diesjährigen Mottos „Hospiz für Vielfalt“ ist es umso wichtiger, die Vielfalt der Menschen in der Versorgung zu erkennen und sicherzustellen, dass jeder die Unterstützung erhält, die er benötigt.
Zur Pressemitteilung: https://pflegekammer-rlp.de/rheinland-pfalz-palliativstrategie-fur-ein-wur-devolles-lebensende/
Von 1850 bis heute: Umfassende Studie beleuchtet Entwicklung der Barmherzigen Brüder und ihrer Einrichtungen
Im Albertus-Magnus-Saal des Krankenhauses der Barmherzigen Brüder Trier präsentierten der Orden der Barmherzigen Brüder von Maria-Hilf und die BBT-Gruppe feierlich die wissenschaftliche Forschungsarbe...Sonderbriefmarke 2026: Würdigung der Pflegepionierin Agnes Karll
Die Deutsche Post würdigt im Jahr 2026 das herausragende Wirken von Agnes Karll (1868–1927) im Rahmen der Sonderpostwertzeichen-Serie „Für die Wohlfahrtspflege“. Unter dem Motto „Helferinnen und Helfe...DDR-Psychiatrie im Fokus: Neues Forschungsprojekt wertet Patientenakten aus
Ein Forschungsteam der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) und der Technischen Universität Dresden untersucht die Geschichte der Psychiatrie in der DDR anhand eines einzigartigen Quellenb...Jetzt digital: Vivantes Museum im Klinikum Spandau
Exponate aus mehr als 100 Jahren Pflege- und Krankenhausgeschichte aus dem Vivantes Museum im Klinikum Spandau sind jetzt auch online auf der Plattform „museum-digital“ zu entdecken. Das kleine Museum...
Sie möchten die Geschichte der Gesundheitsberufe abonnieren?
Erfahren Sie mehr zur historischen Entwicklung der Gesundheitsberufe & was wir aus der Vergangenheit für unser heutiges Berufsleben lernen können:


