Advanced Nursing Practice – verstehen – anwenden – umsetzen

Silvia Neumann-Ponesch, Claudia Leoni-Scheiber (Hrsg.)
advanced nursing practice
 

Facultas, Wien, 2020, 164 Seiten, 24,20 €, ISBN 978-3-7089-1942-3

Mit den zunehmenden Herausforderungen und erhöhten Anforderungen in der Gesundheitsversorgung, wird ein Zusammenspiel der Gesundheitsanbieter mit neuen und vertieften Rollen notwendig. Der Einsatz von Advanced Practice Nurse, als qualitative Ergänzung der Gesundheitsversorgung, wird dabei eine zunehmende Rolle bei der Gestaltung des Gesundheits- und Krankheitsprozesses spielen.

Claudia Leoni-Scheiber ist Hochschullehrende und UMIT-Standortkoordinatorin an der Fachhochschule Gesundheit Tirol. Ihr Dissertationsprojekt sowie ihre Arbeitsschwerpunkte beziehen sich auf die Lehre und die praktische Anwendung des Advanced Nursing Process. Darüber hinaus arbeitet sie u. a. im ANP-Forum Österreich mit. Silvia Neumann-Ponesch ist aktuell Lehrgangsleiterin u. a. der Lehrgänge Advanced Nursing Practice (ANP), Care Management, Interkulturelles Pflegemanagement und Integrated Care System am Center of Life Long Learning der Fachhochschule Oberösterreich. Darüber hinaus ist sie wissenschaftliche Leiterin und Initiatorin des ANP Kongresses in Österreich. Sie vertritt seit 2019 Österreich in der EFN Advanced practice work group und trägt zur Entwicklung von ANP in Europa bei.

Mit dem Schwerpunkt ANP hat Silvia Neumann-Ponesch im Jahr 2014 die Publikation „Advanced Nursing Practice in Österreich“ (2. Aufl.) im Wiener Facultas Verlag veröffentlicht. Claudia Leoni-Scheiber hat 2021 mit dem Thema „Die Effekte der Schulungsintervention Guided Clinical Reasoning auf die Qualität des Advanced Nursing Process sowie das Wissen, die Einstellung und das Handeln diplomierter Pflegefachpersonen: eine experimentelle Interventionsstudie“ in Wien promoviert. Gemeinsam haben die beiden Herausgeberinnen den Beitrag „Nicht überall wo ‚Advanced‘ draufsteht, ist ‚Advanced‘ drinnen“ 2019 (6) in ProCare veröffentlich.

Bei der vorliegenden Publikation handelt es sich um das erste deutschsprachige Lehrbuch zu Advanced Nursing Practice, welches vielfältige Beispiele der Implementierung von ANP in Österreich, der Schweiz und Irland aufzeigt.

In der Einleitung wird in die Thematik aus der Patientenperspektive sowie der systemischen bzw. gesellschaftlichen Perspektive eingeführt. Kapitel 2 „‚Geht net gibt’s net!‘ oder das Unmögliche möglich machen. Ein Best-Practice Beispiel“ thematisiert die Implementierung der Rolle von ANP auf einer Intensivstation in einem irischen Krankenhaus in Dublin. Die Autorin Daniela Lehwaldt, u. a. Studiengangsleitung im Masterstudiengang Nursing/Healthcare Practice an der School of Nursing in Dublin (Ireland), zeigt dabei konkret und praxisnah nötige Strukturen und Fallstricke der Implementierung von ANP auf. „Die Kunst der Vielfalt – Kompetenzen der Advanced Practice Nurse“ als Kapitel 3 veranschaulicht an insgesamt sieben unterschiedlichen Ausprägungen von ANP/APN in konkreten Settings, wie vielfältig das Aufgabenspektrum von ANP/APN sein kann. Hier werden konkrete Beispiele zu ANP/APN in der spezialisierten klinischen Pflegepraxis, bei der zielgruppenorientierten Entwicklung von Gesundheits- und Pflegekompetenz, bei der Konsultation, im fachlichen Leadership, in der Forschung, der Zusammenarbeit und der ethischen Entscheidungsfindung dargestellt. In den nachfolgenden Kapiteln 4 und 5 werden die Begriffe und Rollen von ANP definiert sowie die Prinzipien von Advanced Nursing Practice thematisiert. Dabei wird die grundlegende Bedeutung einer „gemeinsamen Sprache“ auch darin deutlich, dass häufig die Begriffe ANP und APN synonym in der Praxis verwendet werden. Bei den Prinzipien von ANP geht es sowohl um Empowerment, Empathie und die interdisziplinäre/ interprofessionelle und integrierte Zusammenarbeit. Welche Aufgaben ANP/APN in der Praxis innehaben und welche Möglichkeiten und Gestaltungsräume diese bedingen, wird im Kapitel 6 „Step by Step – Aufgaben der Qualitätsentwicklung der Advanced Practice Nurse“ vorgestellt. Dem schließt sich Kapitel 7 an, dass sich mit der Ausbildung von APNs in Österreich, mit ihrer Haltung, dem kultursensiblen Vorgehen und der Rekrutierung auseinandersetzt. Den Abschluss bildet im Kapitel 8 der Transfer von APN aus der Theorie in die Praxis anhand eines Beispiels der praktischen Umsetzung am LKH- Universitätsklinikum Graz. Dort wird ein Karriere- und Laufbahnmodell implementiert, um auch in Zukunft eine attraktive und leistungsfähige Organisation zu erhalten. Jedes Kapitel schließt mit vertiefenden Fragen, die es den Leser:innen ermöglichen, sich weiter mit ANP/APN auseinanderzusetzen.

Bei dem Buch handelt es sich, wie eingangs bereits erwähnt, um das erste deutschsprachige Lehrbuch zu Advanced Practice Nursing. Durch die konsequente Untermalung der theoretischen Grundlagen mit Beispielen aus der Praxis, fällt es leicht sich mit der Thematik auseinanderzusetzen und auch erfahrenen ANPs/APNs werden neue Impulse für die Praxis ermöglicht. Der Theorie-Praxis-Transfer fällt deutlich leichter und ist auch für Leser:innen ohne grundlegende Vorerfahrungen in ANP/APN durchaus geeignet und empfehlenswert. Die Thematik ist in den einzelnen Kapiteln kurz und präzise gefasst und ermöglicht so einen schnellen und unkomplizierten Einstieg in den Themenbereich ANP/APN. Der Aufbau und die Gliederung der Publikation ist in sich stimmig und durchgehend nachvollziehbar. Durch unterschiedliche Schriftgrößen (kleinere Schriftgröße bei den Beispielen aus der Praxis) ist eine Orientierung innerhalb der Kapitel immer gegeben. Die Kapitel wurden an geeigneten Stellen durch Tabellen und Grafiken aufgelockert, was die Übersichtlichkeit zusätzlich erhöht. Durch die vertiefenden Fragen am Ende eines jeden Kapitels, kann man sich und seine Tätigkeit im Kontext ANP/ APN reflexiv betrachten und sich vertiefend mit den einzelnen Kapiteln auseinandersetzen. Die Fragen, die sich explizit auf Österreich beziehen, können ohne weiteres an einen anderen Kontext (z. B. Deutschland) adaptiert werden.

Obwohl ANP im internationalen Kontext bereits lange in der Praxis implementiert ist, steckt ANP im deutschsprachigen Gesundheitsbereich immer noch in den Kinderschuhen. Von daher ist diese Publikation aktueller denn je, da es zu einer Verbreitung der Thematik und Denkanstößen in der Praxis beiträgt.

Silvia Neumann-Ponesch und Claudia Leoni-Scheiber haben als Herausgeberinnen des Buches „Advanced Nursing Practice – verstehen – anwenden – umsetzen“ einen Beitrag für die weitere Professionalisierung des Pflegeberufes und eine Weiterentwicklung von Advanced Nursing Practice im deutschsprachigen Raum geleistet. Auch wenn es an die österreichischen Pflegefachpersonen adressiert ist, ist es ohne Schwierigkeiten an das deutsche Gesundheitssystem adaptierbar. Durch die vielfältigen Praxisbeispiele, die kontinuierlich in einen theoretischen Rahmen eingebettet sind, ist diese Publikation für alle interessierten Gesundheitsfachpersonen als auch ANP/APN mit Vorerfahrungen empfehlenswert.

Eine Rezension von Katharina Genz, MSc

Erwartungen an die Gesundheitsversorgung in Österreich. Die Perspektiven von Patientinnen und Patienten

Franz Kolland, Anna Fassl
erwartungen an die gesundheitsversorgung in oesterreich
 

LIT VERLAG GmbH&Co.KG, Wien, 2020, 240 Seiten, 34,90€, ISBN 978-3-643-50928-4

Gesundheit gewinnt zunehmend an Bedeutung. Veränderungen der Rolle von PatientInnen sowie der Beziehung von Behandelnden und Behandelten führen zu neuen Anforderungen in der Gesundheitsversorgung. Die politische Diskussion über das Sozialversicherungs- Organisationsgesetz 2018 führte zu einer intensiven Auseinandersetzung rund um das Prinzip der Selbstverwaltung. Der Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger gab daher eine finanziell geförderte Forschungsarbeit in Auftrag. Es sollten kluge Lösungen für anstehende gesellschaftliche Herausforderungen, wie etwa den demografischen Wandel und die Veränderungen der Krankheitslast gefunden werden. Drei wissenschaftliche Studien wurden im Zuge dessen im Zeitraum von 2015 und 2018 am Institut für Soziologie der Universität Wien durchgeführt. Alle Studien entstanden unter der Projektleitung von Franz Kolland, unter Mitarbeit von Anna Fassl und weiteren KollegInnen. Bei der Stichprobenziehung und Rekrutierung der interviewten Personen beteiligten sich die Burgenländische- (BGKK), Kärntner- (KGKK), Niederösterreichische- (NÖGKKK), Salzburger- (SGKK), Wiener- (WGKK) und Tiroler Gebietskrankenkasse (TGKK) sowie die Sozialversicherungsanstalt der Bauern.

Die Zusammenstellung der qualitativen Studienergebnisse zeigt den Bedarf an fachärztlicher Versorgung auf. Anhand der qualitativen Sozialforschung konnten Bedarfs- und Interessenslagen systematisch herausgearbeitet werden. Auch die Motive für Wahlarztbesuche werden in dieser Publikation beleuchtet.

Die Erkenntnisse der Beiträge zu den Bedarfen älterer Menschen, PatientInnenanforderungen an die fachärztliche Versorgung und den Motiven für Wahlarztbesuche sollen genutzt werden, um die Gesundheitsversorgung entsprechend der Bevölkerungsbedürfnisse weiterzuentwickeln. Die Forschungsergebnisse entstanden aus einer soziologischen Perspektive und berücksichtigten vor allem die Sichtweisen der PatientInnen.

In diesem Buch werden Erwartungen an die medizinische Versorgung von Personen, die diese in Anspruch genommen haben, untersucht und dargestellt. Dabei sollen drei Fragen beantwortet werden:
1. Was erwarten PatientInnen von der fachärztlichen und medizinischen Versorgung?
2. Welche Bedürfnisse haben ältere Personen in der Gesundheitsversorgung?
3. Warum suchen Menschen WahlärztInnen auf?

Ziel der vom Hauptverband der Sozialversicherungsträger in Auftrag gegebenen Publikation ist es, die Gesundheitsversorgung entsprechend der Bedürfnisse der Bevölkerung weiterzuentwickeln. Unter Einbeziehung der Forschungsergebnisse soll für Versicherte ein qualitativ hochwertiges Gesundheitssystem organisiert werden, denn das Vertrauen in die Behandlungswege des öffentliche Gesundheitssystems soll auch in Zukunft gewährleistet sein.

Diskussion

Die Aktualität des Themas ist gegeben, da der demografische Wandel und die Veränderungen der Krankheitslast eine Anpassung der Gesundheitsleistungen bedürfen. Mittels eines qualitativen Sozialforschungsdesigns gelang dem Forschungsteam die Darstellung der Ausgangssituation und Verbesserungsmöglichkeiten konnten aufgezeigt werden. Der Nutzen ergibt sich insofern, als dass Schwachstellen in der derzeitigen Versorgung aus PatientInnensicht aufgezeigt werden konnten und zukünftig gezielte Strategien möglich sind. Die Forschungsfragen konnten beantwortet werden und wurden in einer transparenten Weise, unter Zuhilfenahme von einigen Tabellen und Grafiken dargestellt. Ein Vergleich zu anderen Publikationen liegt derzeit nicht vor, daher ist dieses Werk auch mit einem Alleinstellungsmerkmal zu bewerten.

Fazit

Ein lesenswertes und speziell für Stakeholder im Gesundheitsbereich wertvolles Buch. Es werden Sichtweisen von PatientInnen, Behandelnden und Behandelten zur gesundheitlichen Versorgungslage in den Fokus gestellt und Verbessungen in der Gesundheitsversorgung können daraufhin zielgerichtet für Versicherte stattfinden. Diese Publikation kann ebenso interessant sein für Berufstätige und StudentInnen im Gesundheitswesen.

Eine Rezension von Andrea Gundolf, M. Ed.

Neue Technologien in der Pflege. Wissen, Verstehen, Handeln

neue technologien in der pflege.jpgAnne Meißner, Christophe Kunze (Hrsg.)
Neue Technologien in der Pflege
Wissen, Verstehen, Handeln

Kohlhammer, Stuttgart, 2021, 310 Seiten, 42,00 €, ISBN 978-3-17-036779-1

Pflegerisches Handeln ist durch zunehmenden Arbeitsdruck, steigende Arbeitsverdichtung und wachsende physische und psychische Belastungen gekennzeichnet. Parallel dazu nimmt die Digitalisierung und Technisierung im pflegerischen Versorgungsalltag stetig zu.

Der Einsatz von Technologien in der pflegerischen Versorgung und Betreuung hat Auswirkungen auf die Organisation und den Ablauf von Arbeitsprozessen. Der Technikeinsatz greift in den Workflow der Pflegearbeit ein. Verändert werden dadurch die Akteurskonstellationen in der pflegerischen Versorgung. Mit dem Einsatz pflegeunterstützender Technologien wird u. a. die Intention verbunden, zeitintensive und körperlich anstrengende Tätigkeiten im Pflegealltag zu reduzieren und die Arbeitsbedingungen zu verbessern, damit mehr Zeit für die eigentliche Pflege zur Verfügung steht.

Vor diesem Hintergrund beschäftigt sich der von Anne Meißner und Christophe Kunze herausgegebene Sammelband mit den Potenzialen, aber auch Herausforderungen und Limitationen, die mit dem Einsatz bestehender und neuer Technologien in der Pflege einhergehen. Schon im Vorwort wird auf die Notwendigkeit hingewiesen, die Entwicklung, Erprobung, Implementierung und Bewertung von Pflegetechnologien an der Bedürfnis- und Bedarfslage der betroffenen Zielgruppen auszurichten (S. 14).

Der Sammelband setzt sich aus insgesamt fünf Abschnitten zusammen und orientiert sich an den im Buchtitel genannten Leitgedanken ‚Wissen, Verstehen, Handeln‘. Der einleitende Teil fokussiert auf die Erörterung der grundlegenden Frage, wie Technik und Pflege zusammenpassen (können) und welche Herausforderungen sich an die Gestaltung der pflegerischen Interaktionsarbeit stellen. Der zweite Abschnitt gibt einen Überblick über praktische Anwendungsfelder von Techniksystemen in der Pflege. Das Spektrum reicht von der Akutpflege über die stationäre Langzeitpflege bis hin zur häuslichen Pflege. Der Schwerpunkt im dritten Abschnitt liegt bei der Darstellung der Potenziale, aber auch Grenzen des Einsatzes von Künstlicher Intelligenz und Robotik im Kontext von Pflege und Versorgung. Anhand von praktischen Beispielen werden Handlungsoptionen und Implementierungsbedingungen beschrieben. Der vierte Abschnitt ist der Forderung nach einem reflektierten Umgang bei der Nutzung und Gestaltung von Technologien im pflegerischen Versorgungsalltag gewidmet. Die behandelten Themen reichen von Fragen der Technikakzeptanz, ethischen und datenschutzrechtlichen Aspekten bis hin zu Überlegungen zur Notwendigkeit von lokalen Beratungsangeboten für Pflegebedürftige und An- bzw. Zugehörige. Im abschließenden fünften Abschnitt wird vom Herausgeberteam ein couragierter Ausblick nach vorne bezüglich der Potenziale des Technikeinsatzes zur Realisierung der Version von guter Pflege und gutem Leben vorgenommen.

Anne Meißner und Christophe Kunze geben mit ihrem Sammelband einen aktuellen und differenzierten Überblick über das breite Spektrum der Anwendungsfelder von Technologien in der pflegerischen Versorgung und Betreuung. Besonders positiv hervorzuheben ist der gewählte Ansatz einer interdisziplinär angelegten Betrachtungsweise und kritischen Reflexion der vielfältigen Wechselbeziehungen in der pflegerischen Mensch-Maschine-Interaktion. Mit dem Sammelband wird ein wichtiger Beitrag dahingehend geleistet, das Wissen, das Verstehen und die Handlungsoptionen bezüglich der Potenziale, aber auch der Grenzen pflegeunterstützender Technologien systematisch und übersichtlich zusammenzustellen. Insofern wird dem Anspruch und der Zielsetzung des Buches in vollem Umfang entsprochen. Die Zusammenstellung der Beiträge folgt einer dem Sammelband zugrundeliegenden Logik, die mit der Zielsetzung verbunden ist, Nutzenden und Betroffenen eine praxisnahe Orientierung zu den Grundlagen, Rahmenbedingungen und Folgen des Technikeinsatzes in der ambulanten und stationären Pflege zu geben.

Der vorliegende Sammelband ist in besonderer Weise dafür prädestiniert, die Diskussionen über die Art und Weise sowie den Umfang der Unterstützung der Pflege durch digitale Technologien innerhalb und außerhalb der Pflegeprofession auf eine fundierte Grundlage zu stellen. Es muss ein gemeinsames Verständnis dahingehend entwickelt werden, wie der Technik-Pflege-Mix in Zukunft aussehen soll, wie Betroffene partizipativ an der Technikentwicklung und -implementierung beteiligt werden können und wie viel Technik die Pflege eigentlich und notwendigerweise braucht. Im Vordergrund sollte die Zielsetzung stehen, den Nutzen und damit den Mehrwert der Digitalisierung im pflegerischen Versorgungsalltag möglichst optimal zu gestalten.

Dem Herausgeberteam ist bewusst, dass das Buch „… die große Bandbreite der Themen und Fragen, die mit der Digitalisierung in der Pflege zusammenhängen, nicht vollständig abdecken“ (S. 300) kann. Es wäre zu wünschen, wenn Anne Meißner und Christophe Kunze sich entschließen würden, in einem weiteren, ähnlich angelegten Buch weitere relevante Themen wie Nutzung von Apps in der Pflege, digitale Pflegedokumentation mit Spracherkennung, Virtual Reality (VR) und Augmented Reality (AR) in der Pflege, Organisationsentwicklung im Kontext von Pflege 4.0 oder Vermittlung und Nutzung digitaler Kompetenzen aufzugreifen und analog zu durchleuchten.

Eine Rezension von Prof. Dr. Wolfgang Becker