<p><span style="font-size: medium;"><span style="font-family: Arial;"><strong>Ethik in der Pflegeausbildung</strong></span></span><br /> <span style="font-size: small;"><span style="font-family: Arial;">Beiträge zur Theorie und Didaktik</span></span></p>

Ethik in der Pflegeausbildung
Beiträge zur Theorie und Didaktik

(

Marianne Rabe

)

Verlag Hans Huber, Bern, 2009, 336 S., 39,95 €, ISBN 978-3-456-84665-1

Rezension von:

Irmgard Hofmann, MA


Das Gute muss immer auch ethisch rechtfertigbar sein, sonst ist es nicht gut! Dieser Satz kann als Leitfaden der vorliegenden Arbeit gelten. Die Autorin, pädagogische Geschäftsführerin der Gesundheitsakademie der Charité Berlin, bereitet mit ihrer Arbeit einen recht sicheren Boden für eine „gute“ Pflegeausbildung. Aus der Erkenntnis, dass Ethik nicht einfach ein Fach in der Ausbildung sein kann, sondern die Grundlage für gute Pflege schlechthin ist, ent-wickelte sie ein didaktisches Konzept, das dieser Erkenntnis Rechnung trägt.

Zum Aufbau: Am Anfang steht ein kurzer, aber sehr informativer Rückblick auf die Entwick-lung des pflegerischen Berufsethos, in dem Gehorsam, Nächstenliebe und Selbstlosigkeit als wichtigste Tugenden galten. Im zweiten (und umfangreichsten) Kapitel wird das grundsätzli-che Verständnis von Ethik in der Pflege geklärt und im großen Feld der Gesundheitsberufe verortet. Rabe bezieht sich dabei in weiten Teilen auf die Philosophie Theda Rehbocks, die von einer notwendigen Umorientierung einer rationalistisch verkürzten Begründungs-Ethik hin zu einer Reflexion von uns selbst als Teilnehmende einer gemeinschaftlichen Praxis führt. Das mag sehr theoretisch klingen, bedeutet aber praktisch-konkret, dass Ethik nicht (nur) aus einer Beobachterperspektive betrieben werden kann, sondern immer den Rückbezug auf das eigene, personale Erleben braucht. Dieses Erleben, das Ausdruck unseres Menschseins ist, gibt uns die Möglichkeit zu erkennen, warum die Verwurzelung der Ethik im Alltagsleben liegt. Die anthropologische Reflexion, das Nachdenken über Grundkonstanten menschlicher Existenz, über unsere „conditio humana“ (Leiblichkeit, Zeitlichkeit bzw. Endlichkeit, Interpersonalität, Sprachlichkeit und Kulturalität), ermöglicht somit nicht nur eine formale, sondern auch inhaltlich erweiterte Perspektive der Ethik.

Zur praktischen Umsetzung theoretischer Grundlinien bedarf es aber eines „zentralen Ele-ments ethischer Kompetenz“, das Rabe in der Entwicklung der „praktischen Urteilskraft“ (Kant) sieht. Die praktische Urteilskraft beschreibt die Fähigkeit, Normen auf konkrete Situa-tionen anzuwenden, sie ist das Bindeglied zwischen Theorie und Praxis.

Ethische Prinzipien sind Reflexionsbegriffe, die für ein fundiertes moralisches Urteil entfaltet werden müssen. Die Autorin beschreibt sechs ethische Prinzipien, die für die Pflege (wie für alle Gesundheitsberufe) von besonderer Bedeutung sind. Zentraler Ausgangspunkt ist die Würde des Menschen. Autonomie, Fürsorge, Verantwortung, Gerechtigkeit und Dialog sind der Würde zugeordnet und beschreiben je eigene Schwerpunkte, die für die ethische Refle-xion unerlässlich sind. Ihre Praxisrelevanz lässt sich am besten in der Diskussion von geeig-neten Fallbeispielen erkennen, die gleichzeitig die Einübung der praktischen Urteilskraft er-möglichen.

Kapitel drei widmet sich der Didaktik. Rabe vertritt die Überzeugung, dass „didaktische Kon-zeptionen und Methoden … vor allem daran zu messen sind, ob und wieweit sie geeignet sind, Pflegende zum eigenständigen ethischen Denken, Argumentieren und Reflektieren zu motivieren und zu befähigen.“ (S. 163) Ihr eigenes didaktisches Konzept basiert darauf, dass Handlungskompetenz durch Reflexionskompetenz ergänzt und korrigiert werden muss, wenn Bildung als Entfaltung der Persönlichkeit ernst genommen werden soll.

Im vierten Kapitel stellt Rabe ein eigenes Konzept für den Ethikunterricht in der Pflegeaus-bildung vor. Dieses Konzept ist geprägt von einem engen Bezug zur philosophischen Anthro-pologie, den bereits genannten sechs ethischen Prinzipien sowie der Einübung der ethischen Reflexion im Hinblick auf die Entwicklung der Urteilskraft. Ethik ist ein Querschnittsthema, die neun vorgesehenen thematischen Einheiten sind daher so aufgebaut, dass sie variabel ein-gesetzt werden können.

In Kapitel fünf stellt die Autorin eine grundlegende Unterrichtseinheit „Pflege, Ethik und Anthropologie“ vor, die seit 2005 an der Berliner Charité erprobt wird. Alle Ausbildungskurse durchlaufen diese Einheit zu Beginn der Pflegeausbildung.

Das letzte Kapitel weist auf den oft übersehenen Zusammenhang zwischen individuellem Handeln und institutionellen Rahmenbedingungen hin. Anders formuliert: Auch Institutionen und Organisationen sind nur insoweit „gut“, als sie sich in ihren Strukturen davon leiten las-sen, den beschäftigten Menschen Autonomie zu ermöglichen und entsprechend Fürsorge da-für zu tragen. Moralisches Handeln darf nicht einfach nur an den Einzelnen delegiert werden, vielmehr müssen Organisationen ihre Prozesse so gestalten, dass bestimmte Werte und damit moralisches Handeln überhaupt erst ermöglicht werden.

Fazit: Dieses Werk sollte zur Pflichtlektüre aller Studierenden im Pflegebereich sowie aller Pflegelehrerinnen und -lehrer werden – zumindest, wenn man wie die Rezensentin der Auto-rin darin zustimmt, dass gute Pflege tatsächlich nur dann möglich ist, wenn die ethisch-anthropologische Reflexion elementarer Bestandteil pflegerischen und pädagogischen Han-delns ist und vor den Institutionen nicht haltmacht.

<p><span style="font-size: medium;"><span style="font-family: Arial;"><strong>Arbeit am Pflegewissen</strong></span></span><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Arial;"><br /> Ausbilden, entwickeln und forschen an der Krankenpflegesch

Arbeit am Pflegewissen
Ausbilden, entwickeln und forschen an der Krankenpflegeschule Zürich. Mit einem pflegepädagogischen Nachwort von Iris Ludwig. Vorwort von Elisabeth Joris

(

Sabina Roth

)

Chronos Verlag, Zürich, 2010, 229 S., geb., 31,00 €, ISBN 978-3-0340-1011-5

Rezension von:

Dr. Hubert Kolling


Die Ausbildung in der professionellen Gesundheits- und Krankenpflege im deutschsprachigen Raum hat – bedingt durch den gesellschaftlichen Wandel und vor allem die Akademisierung des Faches – im Verlauf des letzten Jahrhunderts, und hierbei wiederum in den letzten 25 Jahren, einen tief greifenden Wandel erfahren. Einen fundierten Überblick über die entsprechende Entwicklung in der Schweiz, genauer gesagt über die Bedeutung der an diesem Prozess maßgeblich beteiligten Krankenpflegeschule Zürich (KPZ), bietet das von Sabina Roth vorgelegte Buch „Arbeit am Pflegewissen“.

Im Jahre 1976 gegründet, verlieh die Krankenpflegeschule Zürich im Januar 2010 die letzten Diplome, bevor sie im Juni 2010 geschlossen wurde. Heute finden in der Schweiz Ausbildungen zur „Pflegefachfrau“ oder zum „Pflegefachmann“ auf der tertiären Bildungsstufe an Höheren Fachschulen oder an Fachhochschulen statt. Seit ihrem Bestehen hatte die KPZ an der weiteren Entwicklung der Berufskrankenpflege einen maßgeblichen Anteil. Mit ihrer auf Initiative der Direktorin der KPZ, Ruth Oehninger, entstandenen Publikation möchte die Autorin, wie sie einleitend schreibt, einen Beitrag zum kollektiven Gedächtnis eines nun abgeschlossenen Kapitels der Pflegegeschichte leisten, gleichzeitig aber auch zu weiteren Forschungen zur Geschichte des Pflegewissens und der Pflegekultur anregen.

Im Hinblick auf die Entwicklung der Berufsbildung im Pflegesektor hat sich Sabina Roth, die als freie Historikerin in Zürich mit dem Arbeitsschwerpunkt Gesundheits-, Medizin- und Pflegegeschichte arbeitet, an drei Etappen orientiert, die ihr zugleich als Gliederung des großformatigen Bandes dienen:
1.    Zwei Schwesternschulen werden modern – die Entstehung der KPZ
2.    Integrierte Krankenpflege – ein Experimentierprogramm der KPZ
3.    Schulorganisation und Lebensweltorientierung der KPZ – generalistische Pflegediplomausbildung.
Ergänzt wird die durch eine Vielzahl von Schwarzweiß- und Farb-Abbildungen illustrierte Darstellung durch ein Abkürzungsverzeichnis, Bildnachweise, eine Bibliographie und Anmerkungen. Hier bleibt lediglich anzumerken, dass auch ein Personenverzeichnis nützlich und hilfreich wäre.

Mit ihrer gründlichen und zugleich spannend zu lesenden Darstellung der Geschichte der Krankenpflegeschule Zürich (1976-2010) zeigt Sabina Roth anschaulich, wie sich der Frauenberuf „Krankenschwester“ zum Beruf der „Pflegefachfrau“ und des „Pflegefachmanns“ wandelte. Die Gründung des Schulvereins durch die Stadt Zürich und die Stiftung Schweizerische Pflegerinnenschule, das Experimentierprogramm Integrierte Krankenpflege und die generalistische Ausbildung in Gesundheits- und Krankenpflege zeugen dabei vom Umbruch des Pflegewissens und der Pflegepädagogik im Professionalisierungsprozess. Lehrten die Schwesternschulen um 1970 vor allem praktische Fähigkeiten und medizinische Kenntnisse für die Grund- und Behandlungspflege, bieten heute Höhere Fachschulen, Fachhochschulen und Universitäten Studiengänge an, die auf der Pflege als Wissenschaft und Praxisdisziplin basieren.

Elisabeth Joris, freiberufliche Historikerin und Publizistin in Zürich, hat zu dem Buch ein Vorwort (S. 7-8) geschrieben, in dem sie zunächst knapp die Entwicklung der Frauenbildung seit dem 19. Jahrhundert skizziert und dann auf die Bedeutung der Frauenbewegung in jüngerer Zeit hinweist, die immer wieder wichtige Impulse für eigene Ansätze in der Ausbildung und der Entwicklung des neuen Berufsfeldes der professionellen Pflege gab. Wörtlich führt sie hierzu weiter aus: „Mit der von ihr erkämpften Verankerung der Gleichstellung in der Verfassung legte sie den Boden für die nun vollzogene Überführung der Ausbildung in Bundeskompetenz und somit in die Verantwortung von öffentlichen-rechtlichen Institutionen“ (S. 8). Überführt und aufgewertet worden sei damit zugleich das spezifische Pflegewissen, das Frauen, ausgehend vom eigenen Tun in der Verknüpfung von praktischen Erfahrungen und Aneignung theoretischer Erkenntnisse, entwickelt haben. So markiere die Schließung der Krankenpflegeschule Zürich „nicht ein Ende, sondern einen Neuanfang in verändertem Umfeld.“

Iris Ludwig, Erziehungswissenschaftlerin und Pflegeberaterin in Le Noirmont, hat zu dem Buch ein „pflegepädagogischen Nachwort“ (S. 187-204) verfasst. Unter der Überschrift „Bis zuletzt auf dem neuesten Stand des Lernens und Lehrens“ beleuchtet sie zunächst die Pluralität der Lernstile, Lernformen, Kompetenzen (Schlüsselqualifikationen), Transferwege und Lernorte („Praxis“ und „Schule“), bevor sie dann auf die veränderte Rolle der Lehrenden – von der „Klassenlehrerin zum Lerncoach“ sowie von der „Klinischen Schulschwester zur Berufsbildungsverantwortlichen“ – zu sprechen kommt. Darüber hinaus zeigt sie die Entwicklung „vom Selbststudium zum selbstgesteuerten Lernprozess“ sowie „vom Lernen nach Prinzipien und Fächern zum Problem-based und Blended-Lerning“ auf.

„Arbeit am Pflegewissen“ belegt eindrucksvoll, wie die Krankenpflegeschule Zürich zur Akademisierung und Tertiarisierung der Pflege in der Schweiz beitrug und wie die Arbeit am Pflegewissen konsequenterweise zur Auflösung der Diplompflegeschulen führte. Da Sabina Roth mit ihrer Geschichte der KPZ generell die Professionalisierung der Pflege in der Schweiz widerspiegelt, reicht die Bedeutung ihres Buches weit über die Institution und die Landesgrenze hinaus.

<p><span style="font-size: medium;"><span style="font-family: Arial;"><strong>Menschen mit Demenz nach Hüftfraktur mobilisieren</strong></span></span><br /> <span style="font-size: small;"><span style="font-family: Arial;">Kommunikation, Hilfsmitteleinsa

Menschen mit Demenz nach Hüftfraktur mobilisieren
Kommunikation, Hilfsmitteleinsatz, aktivierende Pflege und therapeutische Maßnahmen

(

Mägerl, A. et al.

)

Mabuse-Verlag, Frankfurt, 2010, 124 S., 19,90 €, ISBN 978-3-940529-62-6

Rezension von:

Paul-Werner Schreiner


Die hüftgelenknahen Frakturen sind eine Domäne des Alters und spielen im Hinblick auf die Versorgung betroffener Menschen vor dem Hintergrund der zahlenmäßigen Zunahme alter Menschen notwendig eine zunehmende Bedeutung. Die Mobilisierung nach einer Fraktur ist nie ein rein passiver Vorgang. Für das Gelingen ist die Mitarbeit des Betroffenen von nicht geringer Bedeutung. Bei Menschen, die an einer Demenz erkrankt sind und die in besonderer Weise sturzgefährdet sind, treten so erkennbar besondere Probleme auf. So ist die vorliegende Publikation des leitenden Physiotherapeuten des Evangelischen Geriatriezentrums Berlin (EGZB) sowie der Ärztlichen Leiterin und des leitenden Neuropsychologen des EGZB sehr zu begrüßen. Befremdlich ist – vorweg bemerkt –, dass bei einem Thema, das im Wesentlichen die pflegerische Arbeit betrifft, in einem Geriatriezentrum nicht eine kompetente Pflegekraft als Mitautor/in gefunden werden konnte.

Im ersten Kapitel schildern die Autoren, wie es zu dem Forschungsprojekt „Fraktur und Demenz: Rehabilitation von Demenzkranken Patienten mit Schenkelhalsfrakturen“ – das Projekt wird kurz FRANZ genannt und die betroffenen Patienten „FRANZ-Patienten. Auch wenn in dem Projekttitel von Schenkelhalsfrakturen gesprochen wird, sind alle hüftgelenksnahen Frakturen einbezogen, da – so die Autoren – die Probleme immer die gleichen sind.

Die Autoren stellen die Unterschiede zwischen der herkömmlichen Therapie und dem FRANZ-Konzept heraus: „Wir sind davon überzeugt, dass auch demenziell erkrankte Frakturpatienten erfolgreich rehabilitiert werden können, wenn ihre besonderen Bedürfnisse berücksichtigt werden. Etwas verkürzt kann man sagen: Menschen mit Demenz brauchen mehr Therapie, um Neues zu lernen, mehr Beziehungskontinuität und schließlich Bedingungen, die das Selbstvertrauen stärken. Wir wollen das im Folgenden begründen: Die Forderung nach mehr Therapie ist die logische Konsequenz aus der Erkenntnis, dass die Therapiedichte in vielen geriatrischen Kliniken - ein bis zwei Therapieeinheiten Physio- und Ergotherapie pro Tag - für Demenzkranke nicht ausreicht. Wenn Neues gelernt werden soll, setzt das häufiges, wiederholendes Üben voraus. Je öfter eine Aktivität durchgeführt wird, etwa das Gehen am Vierradrollator, desto eher wird sie automatisiert. Üben, üben, üben allein wird jedoch nicht genügen! Menschen mit Demenz brauchen Beziehungskontinuität, die im Krankenhaus aber meist nicht ausreichend gegeben ist. Das Pflegepersonal arbeitet im Schichtbetrieb, das multiprofessionelle Team wird oft verstärkt durch Studierende und Schüler - ein Kommen und Gehen, in dem kaum ein Gesicht haften bleibt. Wünschenswert wäre deshalb, dass wenigstens ein Mitglied des Teams täglich mehrfach intensiven Kontakt einem demenziell erkrankten Patienten hat, idealerweise eine Person, die über besondere Kompetenzen im Umgang mit solchen Personen verfügt.“ Gleichzeitig betonen die Autoren aber auch: „FRANZ wurde nicht als Ersatz, sondern als Ergänzung zur herkömmlichen Physio- und Ergotherapie konzipiert.“

Nach diesen einleitenden Ausführungen zu dem Projekt werden kurz grundlegende Informationen zur Erkrankung Demenz gegeben – mit einem Abschnitt zur Differenzialdiagnose Delir. Daran schließen sich Erwägungen zum Miteinander mit dementen Menschen an.
Im Weiteren werden die operative Therapie der hüftnahen Frakturen sowie die bei der frühen Mobilisation zu beachtenden Vorsichtmaßnahmen beschrieben. Ein umfangreiches Kapitel ist dem Einsatz von Hilfsmitteln gewidmet. Auf die Mobilität umfassenden Aktivitäten des täglichen Lebens, wie z. B. Bewegen im Bett oder Sitzen auf der Toilette, wird in einem Kapitel eigens eingegangen. Das letzte Kapitel ist der Sturzprophylaxe gewidmet.

Bei dementen Menschen wird man wohl in besonderer Weise berücksichtigen müssen, dass, was bei einem Menschen in einer bestimmten Weise erfolgreich durchgeführt werden konnte, nicht auch bei einem anderen in gleicher Weise ebenso gelingen muss. Gleichwohl werden alle, die demente Menschen nach Frakturen betreuen müssen, dem vorliegenden Buch wertvolle Anregungen entnehmen können.