Geschichte der Gesundheitsberufe
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Agnes Karlls Verortung in der kaiserzeitlichen Frauenbewegung und die Folgen für ihr Berufsverständnis Eine kritische Literaturanalyse
579176Dr. Scholz, I. · 2026 · Heft 1 · S. 16 bis 23
In der bisherigen pflegegeschichtlichen Literatur wurden bestimmte Haltungen der gemäßigten Frauenbewegung des ausgehenden 19. Jahrhunderts in Deutschland sehr kritisch bewertet, insbesondere das Konzept der „geistigen Mütterichkeit“. Der Beitrag zeigt, wie Ag ...
Porträt Curt Maria Genewein * 1921 – † 1991
569202Dr. Kolling, H. · 2025 · Heft 2 · S. 64 bis 73
Curt Genewein erblickte am 25. Juli 1921 in München als zweites von drei Kindern des Universitätsprofessors und Chirurgen Dr. med. Friedrich August (auch: Fritz) Genewein (1878, † unbekannt) und dessen Ehefrau, der Chirurgin Dr. med. Agnes Genewein, geborene M ...
Tagungsbericht: Krankenpflege in Kriegsund Friedenszeiten aus historischer Perspektive
326253Dr. Kolling, H. · 2025 · Heft 1 · S. 7
Marie Simon (1824-1877), die bereits zu Lebzeiten als „ein Muster selbstloser Menschenliebe“ und „Ehrenbürgerin Europas“ galt, war eine couragierte Frau, die in Kriegsgebiete eilend unermüdlich sterbenden Soldaten beistand
Dokumente der Zeitgeschichte Charlotte Herder, geb. Willmann (1872 – 1959)¹ Teil 2 – Eine katholische Verlegergattin als Lazarettsvorsteherin
323742Uebe, A. · 2024 · Heft 2 · S. 93 bis 108
Wie schon im Beitrag Geschichte der Gesundheitsberufe Ausgabe 1/2024 erwähnt, gehört Charlotte Herder zu den Krankenpflegerinnen des 20. Jahrhunderts, die beide Kriege miterlebten und darüber Tagebücher verfassten. Nur dadurch sind viele Einzelheiten und Episo ...
Nachruf und Würdigung von Prof. Dr. Ruth Schröck
315911Schädle-Deininger, H. · 2024 · Heft 1 · S. 15 bis 16
Frau Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Ruth Schröck hat Entscheidendes zur Akademisierung, Professionalisierung sowie Entwicklung der Pflegewissenschaft und der psychiatrischen Pflege in Deutschland beigetragen und durch ihr Wirken befördert.
Die Beelitz-Heilstätten. Tuberkulose-Krankenhaus, verlassener Ort, Touristenattraktion. Zum Titelbild dieser Ausgabe.
299272Kolling, H. · 2023 · Heft 1 · S. 2 bis 8
Liegen, Laubengänge und vor allem viel Grün und frische Luft erinnern noch heute daran, wofür die Ruinen in Beelitz, etwa 50 Kilometer südwestlich von Berlin, Ende des 19. Jahrhunderts einmal standen: Ruhig und windgeschützt inmitten ausgedehnter brandenburgis ...
Die Tracht der Kaiserswerther Schwestern: Von der Standeszur Berufsbekleidung
233841Büttner, A. · 2022 · Heft 1 · S. 47 bis 61
Die Tracht der Kaiserswerther Schwesternschaft entstand aus der Notwendigkeit heraus, den Diakonissen durch ihre Kleidung einen moralisch einwandfreien Ruf in der Öffentlichkeit zu sichern. Dies gelang durch die Übernahme der Kleidung der verheirateten Bürgers ...
Katharina Kasper * 1820 - † 1898
228381Dr. Kolling, H. · 2021 · Heft 2 · S. 58 bis 67
Zu den hier im „Porträt“ bisher vorgestellten pflegehistorisch interessanten Personen gehörten mit Rosa Rauner (1889-1972) eine jüdische Krankenschwester, mit Marie Friedrich-Schulz (1878-1967) eine Gewerkschaftsvertreterin, mit Maria Pinding (1832-1990) eine ...
Florence Nightingale
228378Dr. Kolling, H. · 2021 · Heft 2 · S. 96 bis 97
Die Frau hinter der Legende
Porträt Liliane Juchli * 1933 - † 2020
220477Dr. Kolling, H. · 2021 · Heft 1 · S. 6 bis 18
Schwester (Sr.) Liliane Juchli wurde am 19. Oktober 1933 in Nussbaumen bei Baden im Kanton Aargau (Schweiz) geboren. „Für ein Mädchen komme ich nicht nach Hause“, soll der frischgebackene Vater gesagt haben, als er hörte, dass seine Frau eine Tochter entbunden ...
Reisende in Hoffnung
220476Dr. Kolling, H. · 2021 · Heft 1 · S. 4 bis 5
Die Schweizer Krankenschwester und Ordensfrau Liliane Juchli als gefragte Referentin im Inund Ausland.
Selbstbestimmung als Bildungsziel. Andrea Windisch: Die Lehrsysteme Clementine von Wallmenichs (1849-1908)
203159Andrea Windisch · 2020 · Heft 5 · S. 1 bis 1
Das Lebenswerk der Rotkreuzoberin Clementine von Wallmenich (1849-1908) kann als Streben nach Selbstbestimmung pflegender Frauen verstanden werden. Mit ihren Schriften zur systematischen Pflegerinnenund Oberinnenausbildung leistete sie Pionierarbeit in Deutsch ...
Psychiatrische Pflege im Kontext der Psychiatrie-Enquete: Ein punktueller Rückblick
203154Hilde Schädle-Deininger · 2020 · Heft 5 · S. 1 bis 1
Wenn die Psychiatrie-Enquete mit Psychiatrischer Pflege in Zusammenhang gebracht wird, muss zunächst festgestellt werden, dass sich unter den engeren Mitgliedern der Sachverständigenkommission zur Erarbeitung einer Enquete über die Lage der Psychiatrie in der ...
Portrait: Otto Olshausen
203152Dr. Hubert Kolling · 2020 · Heft 5 · S. 1 bis 1
Zu den in der Geschichte der Pflege im „Porträt“ bisher vorgestellten pflegehistorisch interessanten Personen gehörten mit Rosa Rauner (1889-1972) eine jüdische Krankenschwester, mit Marie Friedrich-Schulz (1878-1967) eine Gewerkschaftsvertreterin, mit Maria P ...
„… denn eine Krankenschwester muss religiös sein.“ Die Gründungsgeschichte des Katholischen Krankenfürsorgevereins 1906 in Köln
203149Dr. rer. cur. Henrike Sappok-Laue · 2020 · Heft 11 · S. 1 bis 1
Im Jahr 1906 wurde in Köln der Katholische Krankenfürsorgeverein gegründet. Das Bedürfnis nach einem solchen Verein, in dem junge ledige oder verwitwete katholische Frauen fundiert in der Pflege ausgebildet werden sollten, ergab sich aus dem herrschenden Fachk ...
Portrait: Frieda Jentzsch
203146Dr. Hubert Kolling · 2020 · Heft 11 · S. 1 bis 1
Zu den in der Geschichte der Pflege im „Porträt“ bisher vorgestellten pflegehistorisch interessanten Personen gehörten mit Rosa Rauner (1889-1972) eine jüdische Krankenschwester, mit Marie Friedrich-Schulz (1878-1967) eine Gewerkschaftsvertreterin, mit Maria P ...
Portrait: Theodor Schäfer
203139Hubert Kolling · 2019 · Heft 5 · S. 1 bis 1
Zu den in der Geschichte der Pflege im „Porträt“ bisher vorgestellten pflegehistorisch interessanten Personen gehörten mit Rosa Rauner (1889 – 1972) eine jüdische Krankenschwester, mit Marie Friedrich-Schulz (1878 – 1967) eine Gewerkschaftsvertreterin, mit Mar ...
Die berufsmäßige Ausbildung der Krankenpflege, auch außerhalb der bestehenden kirchlichen Organisationen
203120Hilmar Conrad · 2017 · Heft 11 · S. 1 bis 1
Rudolf Virchow skizzierte auf der Berliner Frauen-Vereins-Conferenz von 1869 seine Vorstellungen über die berufsmäßige Ausbildung der Krankenpflege. Die Analyse des Redemanuskripts wurde mittels der „Stufen zur Quellenarbeit“ nach Rohlfes durchgeführt. Sie ent ...
Der Albertverein Sachsen
203116André Uebe · 2017 · Heft 11 · S. 1 bis 1
01 Geschichte der Pflege 1/17 | 6. Jahrgang | hpsmedia, Nidda Geschichte der Pflege | Ausgabe 1-2017 150 Jahre Albertverein – Internationaler Frauenverein „In omnibus caritas“ - In allen Dingen Nächstenliebe Nach der Gründung des Roten Kreuzes im Königreich Sa ...
Portrait: Franziska Werner
203115Dr. Hubert Kolling · 2017 · Heft 11 · S. 1 bis 1
Porträt Franziska Werner 1817-1885 Am 27. September 1842 – dieser Tag war seinerzeit der Gedenktag der frühchristlichen Zwillingsbrüder und Märtyrerärzte Cosmas und Damian, die der Legende nach Kranke unentgeltlich behandelten und viele von diesen so zum Chris ...
Portrait: Ilse Schulz
203106Dr. Hubert Kolling · 2017 · Heft 5 · S. 1 bis 1
Zu den in der Geschichte der Pflege im „Porträt“ bisher vorgestellten pflegehistorisch interessanten Personen gehörten mit Rosa Rauner (1889-1972) eine jüdische Krankenschwester, mit Marie Friedrich-Schulz (1878-1967) eine Gewerkschaftsvertreterin, mit Maria P ...
Eine zweite Heilige Elisabeth ? – Überschreitung von Konvention und Standesgrenzen in Zuwendung und Pflege. Zum 150. Geburtstag der Pflegepionierin Eva von Tiele-Winckler (1866-1930)
203099Dr. Joachim Schnürle · 2016 · Heft 11 · S. 1 bis 1
Das Leben von Eva von Tiele-Winckler ist geprägt von dem tiefen, religiös motivierten Wunsch, zu helfen und auch über die Standesgrenzen hinweg, sich mit den Armen zu solidarisieren. Zusammenfassend zeigt sich eine Emanzipation vom Frauenbild ihrer Lebenszeit ...
Altenpflege, ein Beruf nur für Frauen? Die stationäre Versorgung alter Menschen in der Nachkriegszeit (1945-1975)
203090Nina Grabe · 2016 · Heft 5 · S. 1 bis 1
Die Pflege alter Menschen galt als genuin weibliches Tätigkeitsfeld und wurde folglich überwiegend von Frauen übernommen, zumeist konfessionell gebundenene Krankenschwestern. Als Heimleiter fungierten hingegen vielfach auch Männer. Ende der ...
Missionskrankenschwester Anfang des 20. Jahrhunderts – Frauenberuf mit Selbstentfaltungsmöglichkeiten
203088Gabriela Hofstetter · 2016 · Heft 5 · S. 1 bis 1
Obwohl der Beruf der Missionskrankenschwester durch verschiedenste Vorschriften des Missionskomitees eingeengt wurde, fanden die Krankenschwestern viele Möglichkeiten, sich selber zu entfalten. In Übersee zu leben und zu arbeiten, stellte für le ...
Den Wehen „mit System“ begegnen. Das Konzept der Read-Methode in der frühen Bundesrepublik
203079Dr. Marion Schumann · 2015 · Heft 12 · S. 1 bis 1
Der Besuch eines Geburtsvorbereitungskurses für Schwangere ist seit dem Jahr 1972 in der Bundesrepublik eine Regelleistung der Krankenversicherung. Unter dem Begriff der „Psychologisierung“ der Geburtshilfe wurde damals anerkannt, dass Gebären und der Geburtss ...
Motivation von Missionskrankenschwestern zu einem missionsärztlichen Einsatz und Bewährung dieser Motive an der Realität
203063Gabriela Hofstetter · 2015 · Heft 12 · S. 1 bis 1
Welches sind die ausschlaggebenden Punkte dafür, dass sich junge, unverheiratete Krankenschwestern Mitte 20. Jahrhundert bei der Basler Mission zu einem missionsärztlichen Einsatz meldeten? In Übersee arbeiteten die Frauen mit einfachsten medizinischen und kra ...
„Die Ärzte haben nur ihr eigenes Interesse im Auge“ Die katholische Ordenspflege im Rheinland um 1900: Kritik und Reaktionen
203061Henrike Sappok-Laue · 2015 · Heft 12 · S. 1 bis 1
Die katholischen pflegenden Frauenorden im Rheinland etablierten sich ab den 1830er Jahren zunehmend in der stationären Krankenpflege. Anders als das sonst tätige Wartepersonal leisteten die Ordensschwestern eine qualitativ hochwertige und zuverlässige Arbeit ...
„Idealsynthese zwischen Krankenschwester und Hausfrau“ – Der Hauspflegeverein in Frankfurt am Main in den 1950er und frühen 1960er Jahren
203051Kristina Matron · 2015 · Heft 12 · S. 1 bis 1
In diesem Beitrag steht die Entwicklung des Frankfurter Hauspfl egevereins in den 1950er Jahren im Fokus. Ziel des 1948 wieder gegrü ndeten Vereins war es, Familien aller Schichten zu helfen, wenn die Hausfrau wegen Krankheit ausfi el. Die vermittelte Hau ...
Aufwärterinnen, Narrenmägde und Siechenmütter – Frauen in der Krankenpfl ege der Frühen Neuzeit
203048Christina Vanja · 2015 · Heft 12 · S. 1 bis 1
Obwohl die Krankenpfl ege in der frühen Neuzeit in der Regel keine spezifi sch weibliche Arbeit war, spielten Frauen eine bedeutende Rolle als Angestellte in den Hospitälern. Bis in das 19. Jahrhundert hinein arbeiten sie als Amtsfrauen gemeinsam mit ihre ...
