Veranstaltungshinweis: 2. Kongress für Klinische Pflege

uniklinik kön pflegedirektorinForschung stärkt Praxis – Fokus Patient

Veranstalter: Pflegedirektion der Uniklinik Köln


Datum und Zeit: 14.02.2019, 09.30-17.00 Uhr 


Veranstaltungsort: Uniklinik Köln
Hörsaal des LFI-Gebäude 13
Kerpener Straße 62
50931 Köln

Patienten mit komplexen Krankheitsverläufen und Versorgungsbedarfen prägen den Alltag in unseren Kliniken. Neue Ansätze in der pflegerischen Versorgung sind erforderlich, um die Patienten in ihrer Selbstbestimmung und weitestgehenden Selbständigkeit im Umgang mit ihrer Erkrankung zu unterstützen.
Welchen Beitrag kann Wissenschaft in der pflegerischen Patientenversorgung leisten?
Der Kongress beginnt mit einer Reflektion über das Wesen der pflegerischen Arbeit, die geprägt ist von Vertrauen, Schutz der Integrität und Intimität. Im Weiteren werden Forschungsprojekte vorgestellt, die neue Wege für die Pflege eröffnen und zu einer spürbaren Verbesserung der Versorgungsqualität führen. Wie werden Patienten in der individuellen Erkrankungsphase gut informiert und beraten? Wie könnten Strukturen geschaffen werden, die sie auch über den Krankenhausaufenthalt hinaus unterstützen? Welche Technologien und digitalen Medien können sinnvoll in den Pflegealltag integriert werden? Verschiedene Zukunftsszenarien werden skizziert.
Außerdem bieten Workshops Einblicke in wissenschaftliche Methoden und den Transfer von Erkenntnissen in die Praxis.
Der 2. Kongress für Klinische Pflege „Forschung stärkt Praxis – Fokus Patient“ möchte Berufsanfängern in der Pflege sowie denjenigen mit langjähriger Erfahrung, Vertretern der Wissenschaft, des Managements und Studierenden der Pflege und Gesundheit ein Forum für den interdisziplinären Austausch bieten sowie die Vernetzung zwischen Theorie und Praxis fördern.
Diskutieren Sie mit! Wir laden Sie sehr herzlich zum 2. Kongress für Klinische Pflege Forschung stärkt Praxis – Fokus Patient am 14. Februar 2019 in der Uniklinik Köln ein.

Weitere Informationen unter: http://www.uk-koeln.de/kongress-klinische-pflege
Direkte Anmeldung unter: https://www.xing-events.com/Fokus_Patient

Für Rückfragen:
Vera Lux
Pflegedirektorin, Vorstand Uniklinik Köln
Telefon: +49 221 478-4938
Telefax: +49 221 478-6590
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Veranstaltungshinweis: ACENDIO Conference in Schweden

Bildschirmfoto 2018 11 20 um 08.57.39ACENDIO Conference: eHealth and Nursing: Preparing the for the Future.

28.-30. März 2019

Dalarna University, Falun, Sweden
Informations: http://www.acendio.net/du-se-acendio/
Registration: https://www.du.se/acendio
Contact: Jan Florin, Senior Lecturer Nursing: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Innovationsfonds fördert DAK-Projekt zur Pflege Zehn Millionen Euro für regionales Pflegekompetenzzentrum

dak logo

Mit zehn Millionen Euro fördert der Innovationsfonds das Konzept regionaler Kompetenzzentren der DAK-Gesundheit. Als Pilot entsteht das erste Zentrum in der niedersächsischen Modellregion Landkreis Grafschaft Bentheim/Landkreis Emsland. Es soll dort die Zusammenarbeit aller Akteure der Pflege unterstützen und durch ein gezieltes Case Management die Situation für Pflegebedürftige und deren Angehörige vor Ort verbessern. Die DAK-Gesundheit ist Konsortialführerin des Projekts. Konsortialpartner sind die Gesundheitsregion EUREGIO e.V., die Universität Osnabrück und die Philosophisch-Theologische Hochschule Vallendar. Darüber hinaus beteiligen sich zahlreiche Kooperationspartner. Der Innovationsfonds wurde 2016 von der Bundesregierung geschaffen, um neue Versorgungsformen und Forschungsprojekte zu fördern.

„Die Förderung des regionalen Pflegekompetenzzentrums ist ein wichtiger Schritt zu einer besseren Versorgung vor Ort“, sagt Andreas Storm, Vorstandsvorsitzender der DAK-Gesundheit. „Gerade in ländlichen Regionen ist es wichtig, dass die vielen Akteure der Pflege, von der Beratung über Pflegedienste bis zur stationären Versorgung, reibungslos ineinandergreifen. Unser Konzept hilft dabei.“


Regionale Pflegekompetenzzentren sind Organisationen des Case Managements: Sie koordinieren alle an der Pflege beteiligten Akteure, um Pflegebedürftige optimal und auf ihre individuelle Situation zugeschnitten zu versorgen. Als regionale Zentren können Krankenhäuser genutzt werden, die von der Schließung bedroht sind. In Nordhorn ist das Marienkrankenhaus bereits vor kurzem in ein Pflegeheim umgewandelt worden. „Deshalb haben wir dort die idealen Voraussetzungen, um unser Konzept schnell in die Praxis umzusetzen“, sagt Storm. Um die Versorgung zu verbessern, sollen auch digitale Anwendungen eingesetzt werden. „Wir können dort zum Beispiel unsere elektronische Gesundheitsakte Vivy einsetzen, die den Austausch von Gesundheitsdaten zwischen Ärzten und Patienten erleichtert“, sagt Storm. Denkbar sei auch, mit digitaler Hilfe die Arbeit von Pflegekräften zu erleichtern oder Angehörigen dabei zu helfen, die Betreuung pflegebedürftiger Familienmitglieder zu organisieren. Storm: „Im regionalen Pflegekompetenzzentrum wollen wir mit technischen Innovationen vorangehen.“

Mit dem Förderzuschlag des Innovationsfonds können jetzt die nächsten Schritte geplant werden. „Ich freue mich sehr, dass unser gemeinsames Projekt jetzt starten kann“, sagt der Geschäftsführer der Gesundheitsregion EUREGIO e.V., Thomas Nerlinger. „Ich bin mir sicher: Das regionale Pflegekompetenzzentrum wird die Lebensqualität für die Menschen in unserer Region verbessern.“

Die DAK-Gesundheit erweitert ständig ihr Angebot für Pflegebedürftige und deren Angehörige. Unter www.dak.de/pflege gibt es eine Übersicht. Informationen zur elektronischen Gesundheitsakte Vivy gibt es unter: www.dak.de/vivy 

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