Call for Abstracts eröffnet

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Der Kongress Lernwelten findet 2022 nach einer Corona-bedingten Auszeit wieder statt! Veranstaltungsort ist das Bildungszentrum XUND in Luzern. Lernwelten wird als „Flipped Congress“ durch eine Online Preconference sowie eine begleitende Hybridveranstaltung durchgeführt. Workshops am Kongressort dienen der Vernetzung, dem Diskurs und enthalten kollaborative Arbeitsformen. Notieren Sie sich bereits jetzt den Kongresstermin 2022! 
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!


29. und 30. September 2022: XUND Bildungszentrum, Luzern

Bildung durch Begegnung. Begegnungen in der Ausbildung der Gesundheitsberufe

Lernwelten: Der Praxiskongress für die Wissenschaft und der Wissenschaftskongress für die Praxis in der gesundheitsberuflichen Bildung. Lernwelten ist der deutschsprachige Kongress für die Geschichte der Gesundheitsberufe. Er versteht sich als Ort, an dem sich Akteur*innen aus Wissenschaft und Bildungspraxis austauschen und Netzwerke bilden können. Lernwelten ist ein „Mitmachkongress“ der die Aktivität und Partizipation der Teilnehmer*innen in den Mittelpunkt stellt. Er nimmt in den Kongressformaten neueste Trends auf und leistet dadurch einen Beitrag an der Entstehung und Entwicklung von Innovationen. Zentral ist der Nutzen für das Berufsfeld der Akteur*innen in der Geschichte der Gesundheitsberufe.

Das Thema des Lernweltenkongresses 2022 „Bildung durch Begegnung“ verweist über Landesgrenzen hinaus auf gesellschaftliche Herausforderungen der letzten Jahre. Der Lernweltenkongress hat es sich zur Aufgabe gemacht, als ein wichtiger Akteur der Geschichte der Gesundheitsberufe, eine reflektierende Position einzunehmen. Das Thema „Bildung durch Begegnung“ ist sehr bewusst gewählt und soll verschiedene miteinander verschränkte Dimensionen abbilden: personale, institutionelle, gesellschaftlich-normative und professionstheoretische Dimensionen. Spannungsreiche Begegnungen in der beruflichen Bildung der Gesundheitsberufe finden sich im Kontakt
  • zwischen den Lernorten – Stichwort Lernwelten und Arbeitswelten,
  • zwischen dem schulischen und betrieblichen Bildungspersonal – Stichwort Lernortkooperation,
  • zwischen den verschiedenen Wissensformen – Stichwort Theorie-Praxis-Wissenstransfer,
  • in Präsenz- und Distanzunterricht – Stichwort analoges und digitales Lehren und Lernen,
  • in Politik und Bildung – Stichwort Neuordnung der Gesundheitsberufe in Hochsch
  • Fort- und Weiterbildung – Stichwort Ausbildung und Professionalisierung des schulischen und betrieblichen Bildungspersonals und 
  • in Wissenschaft und Gesellschaft – z. B. als Wissensentwicklung, -explosion, -zugänglichkeit insbesondere im Gesundheits- und Bildungsbereich.

Unter dem Thema „Bildung durch Begegnung“ können Erfahrungen, Projekte, Herausforderungen und Lösungsansätze auf dem Lernweltenkongress eingebracht und diskutiert werden, beispielsweise:
  • Wie begegnen sich die Personen an den Lernorten aktuell? Wie zeigen sich Spannungsfelder zwischen den Lern- undArbeitswelten und wie werden sie gestaltet?
  • Welche Bildungsmomente bedürfen der realen Begegnung? Was ist das Alleinstellungsmerkmal und die Relevanz von Präsenzunterricht im Vergleich zur Online-Lehre? Welche Herausforderungen ergeben sich für Lehrpersonen? Welche Herausforderungen ergeben sich für Lernende? Was können wir digital lehren, wann braucht Pflegelehre Begegnung?
  • Wie begegnen sich die Angehörigen der Gesundheitsberufe aktuell? Was genau kennzeichnet das Neue?
  • Inwiefern hat die Corona-Pandemie die strukturelle Erwartungshaltung an Bildung verändert?
  • Welche (wissenschafts-)politischen Fragestellungen stehen im Vordergrund? Wie lässt sich „Bildung durch Begegnung“ in Professionstheorie und Bildungspraxis konzipieren?
Lernwelten wird als „Flipped Congress“ durch eine Online-Preconference sowie eine begleitende Hybridveranstaltung durchgeführt. Workshops am Kongressort dienen der Vernetzung, dem Diskurs und enthalten kollaborative Arbeitsformen. Beiträge können im Rahmen des Call for Abstracts in folgenden Formaten eingereicht werden:
  1. als Präsenzworkshop (evtl. mit vor- oder nachbereitendem Onlinevortrag) im Umfang von 90 Minuten
  2. als Kurzbeitrag im Markt der Möglichkeiten
  3. als  Webinar über die Online-Lernplattform
  4. als Poster im Rahmen der Posterausstellung und Begehung (inkl. 5-minütigem Kurzvortrag)
Andere neue Formate sind nach Rücksprache sehr erwünscht und willkommen!
Beiträge können bis 30.03.2022 ausschließlich online über die Website www.lernwelten.info/abstracts eingereicht werden. Dort finden Sie weitere Informationen zu den Beteiligungsformen. Der wissenschaftliche Vorstand des Kongresses entscheidet über die Annahme des Beitrags. Das Kongressprogramm erscheint am 02.05.2022.
 

Junge Pflege Preis 2020 ausgeschrieben

Zum Thema „Besser vernetzt – gemeinsam Pflege gestalten!“ lädt der DBfK zu kreativen Beiträgen ein

Bereits zum 13. Mal ruft die AG Junge Pflege des DBfK Nordwest zur Teilnahme am Junge Pflege Preis auf. Zum Mitmachen eingeladen sind Auszubildende der Gesundheits- und (Kinder-)krankenpflege, Altenpflege und dual Studierende der Pflegeberufe. Bis zum 13. März 2020 können Beiträge eingesandt werden. Auf die besten drei Teams wartet nach der Präsentation auf dem größten Kongress für angehende Pflegende in Deutschland u.a. ein Preisgeld von insgesamt 2.000 Euro.
Aufgabe der Bewerber*innen um den Junge Pflege Preis 2020 ist es, aufzuzeigen, wie Austausch, Kommunikation und Gemeinschaft in den Pflegeberufen gefördert und weiterentwickelt werden können. „Besser vernetzt – gemeinsam Pflege gestalten!“ lautet das Motto des Junge Pflege Preis 2020. Hierbei wird zu Vernetzung mit angehenden oder erfahrenen beruflich Pflegenden, mit anderen Professionen, über Einrichtungen hinaus, deutschlandweit oder international aufgerufen. Den Anlass der Vernetzung (z. B. Lernen, Praxisgestaltung, Gesundheitsförderung o. ä.) wählen die Teilnehmenden selbst. Die Jury der AG Junge Pflege Nordwest erhofft sich in den Beiträgen Blicke und Handlungen über den Tellerrand hinaus: Vernetzung zur Gestaltung von Pflege untereinander, branchen-, schul- oder sektorenübergreifend ist gewünscht.
Anmeldeschluss ist der 31. Januar 2020. Für die Projekt- und schriftliche Beitragserstellung haben die Bewerber-Teams bis zum 13. März 2020 Zeit. Die von der Jury identifizierten TOP-3-Teams präsentieren ihre Beiträge am 19. Mai 2020 in dem großen Finale auf dem Junge Pflege Kongress Nordwest 2020 vor erwarteten 3.000 Besucher*innen.
Teilnahmebedingungen und Anmeldeformular
des Junge Pflege Preis 2020 finden sich auf
www.junge-pflege.de/nordwest/junge-pflege-preis

dbfk nordwest

Christoph Lohfert Stiftung vergibt Lohfert-Preis 2019

image004Christoph Lohfert Stiftung vergibt Lohfert-Preis 2019


Hamburg, 18.09.2019: Der Stiftungsvorsitzende Prof. Dr. Dr. Kai Zacharowski überreichte gestern, am Welttag der Patientensicherheit, feierlich den mit 20.000 Euro dotierten Lohfert-Preis 2019.

Ausgezeichnet wurde das Projekt „Vereinfachung und Vereinheitlichung der stationären Pflegedokumentation“ unter der Leitung von Sabine Wolf, MBA, Direktorin des Pflegedienstes des Allgemeinen Krankenhauses der Stadt Wien – Medizinischer Universitätscampus (AKH Wien). Gemeinsam mit den Projektverantwortlichen David Bayer, MSc, Leiter Abteilung Pflege- und Betriebsprozesse, sowie Renate Hadi, Pflegeberaterin, stellte die Wiener Pflegedirektorin die Besonderheit des ausgezeichneten Projekts vor. Die Preisverleihung fand im Rahmen des 15. Hamburger Gesundheitswirtschaftskongresses in Hamburg statt.

Die Leistungsstunden, die früher in die Dokumentation geflossen sind, kommen jetzt den Patienten zugute.

Das Projekt setzt sich aus verschiedenen Maßnahmen zusammen, die bereits im AKH Wien umgesetzt worden sind. Ziel war es, die Inhalte in der Dokumentation nach dem Leitmotiv „So wenig wie möglich, so viel wie nötig“ auf den Normalstationen zu verschlanken, zu vereinheitlichen und auf eine digitale Pflegedokumentation umzustellen.
„Das Projekt trägt dazu bei, Patientensicherheit zu leben. Es stellt sicher, dass die Leistungsstunden, die früher in die Dokumentation geflossen sind, jetzt den Patienten zugutekommen: Für das AKH Wien sind das ca. 100 Vollzeit äquivalente Arbeitnehmer mit ihren jährlichen netto Arbeitsstunden“, veranschaulichte die Direktorin des Pflegedienstes den Gästen den zeitlichen Gewinn für die Arbeit der Pflege am Patienten. Entscheidend für das Gelingen des Konzepts ist nach Angabe der Projektträger der partizipative und multiprofessionelle Zugang. Während der Erarbeitungsphase berieten eine Juristin, eine Qualitätsbeauftragte und Fachexpertinnen von intern und extern das Kernteam von vier Pflegeberaterinnen.


Über den Lohfert-Preis

Der Lohfert-Preis 2019 war zum Thema „Mehr Zeit für den Patienten – digitale Konzepte zur Entlastung der Pflege“ ausgeschrieben. Wie in den vergangenen Jahren sollten Projekte im Fokus stehen, die in diesem Sinn messbare Qualität am Patienten zeigen und umsetzen.
Die Christoph Lohfert Stiftung prämiert und fördert mit dem Lohfert-Preis praxiserprobte und nachhaltige Konzepte, die den stationären Patienten im Krankenhaus, seine Bedürfnisse und Interessen in den Mittelpunkt stellen.


Thema des Lohfert-Preises 2020

Der Lohfert-Preis 2020 steht unter dem Titel „Messbare Innovationen zur Verbesserung der Patientensicherheit“. Bewerbungen für den Lohfert-Preis 2020 können ab Mitte Oktober unter www.christophlohfert-stiftung.de eingereicht werden. Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 29. Februar 2020 und steht erstmals unter der Schirmherrschaft von Dr. Regina Klakow-Franck, Fachärztin für Gynäkologie und Expertin für Qualitätssicherung in der Medizin sowie stellvertretende Institutsleiterin des IQTIG - Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen.

 


Bildunterschrift: Prof. Dr. Dr. Kai Zacharowski (Vorstand der Christoph Lohfert Stiftung), David Bayer (Preisträger 2019, AKH Wien), Sabine Wolf (Preisträgerin 2019, AKH Wien), Renate Hadi (Preisträgerin 2019, AKH Wien), Carolina Lohfert Praetorius (Vorstand der Christoph Lohfert Stiftung)
Das Copyright liegt bei: Christoph Lohfert Stiftung/Fotograf: Michael Rauhe