Medizingeschichte (Eckart, Wolfgang Uwe und Robert Jütte)Böhlau Verlag, Köln-Weimar-Wien, 2007, 378 S., 19,90 €, ISBN 978-3-412-12406-9Rezension von: Dr. Hubert Kolling |
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Medizingeschichte, die Lehre von den historischen Entwicklungen der Medizin,
einschließlich der Biographie von Personen, die Einfluss auf die Medizin
ihrer Zeit ausübten (vgl. www.de.wikipedia.org/wiki/Medingeschichte [17.03.2011]),
ist seit einigen Jahren nicht nur Pflichtfach (neben Theorie und Ethik) im Curriculum
des Medizinstudiums an deutschen Universitäten, sondern auch bedeutendes
Element im Kanon der übrigen wissenschaftshistorischen Disziplinen. Darüber
hinaus haben aber auch andere akademische Fächer - darunter die allgemeine
Geschichts- und Literaturwissenschaft, die Theologie, die Philosophie, die historische
Rechtswissenschaft und die Volkskunde - die Geschichte der Heilkunde (mitunter
um eine Geschichte der Gesundheit erweitert) in ihrer jeweils kulturgebundenen
Ausprägung sowie wegen ihrer Kulturgrenzen überschreitenden Konzept-
und Praxisvielfalt als unverzichtbares Forschungsthema von herausragender kultur-,
gesellschafts- und politikwissenschaftlicher Relevanz für sich entdeckt.
Umso erstaunlicher ist daher, dass lange Zeit keine neuere methodische Handreichung
zum Einstieg ins Studium und in die Forschung zur Verfügung stand. Der
letzte Versuch einer "Einführung in die Medizinhistorik" - ein
Werk des Mainzer Medizinhistorikers Prof. Dr. Walter Artelt (1906-1976) - mit
dem Ziel, die Methoden und Themenvielfalt des Faches zu vermitteln, stammt aus
dem Jahre 1949. Ausgehend von diesem Desiderat haben die beiden Medizinhistoriker
Wolfgang Uwe Eckart und Robert Jütte im Jahre 2007 ihr Studienbuch "Medizingeschichte"
veröffentlicht.
Prof. Dr. Wolfgang Uwe Eckart (Jahrgang 1952), Studium der Medizin, Geschichte
und Philosophie in Münster / Westfalen, Approbation als Arzt 1977, Promotion
zum Dr. med. 1978, Habilitation für Geschichte der Medizin 1986, von 1988
bis 1992 Professor für Geschichte der Medizin und Direktor der Abteilung
Geschichte der Medizin an der Medizinischen Hochschule Hannover, ist seit 1992
Professor für Geschichte der Medizin und Direktor des Instituts für
Geschichte der Medizin an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg. Eckart,
unter anderem von 1994 bis 1997 Mitarbeiter in der Kommission "Geomedizin"
der Heidelberger Akademie der Wissenschaften und von 1996 bis 1998 Präsident
der Gesellschaft für Wissenschaftsgeschichte, veröffentlichte eine
Vielzahl von Monographien und Beiträge zur Medizingeschichte. Er ist Herausgeber
der "Hannoversche Abhandlungen zur Geschichte der Medizin und der Naturwissenschaften",
der "Neuere Medizin- und Wissenschaftsgeschichte - Quellen und Studien"
und (mit Dietrich von Engelhardt) der "Schriftenreihe zur Geschichte der
Versammlung Deutscher Naturforscher und Ärzte".
Prof. Dr. Robert Jütte (Jahrgang 1954) lehrt seit 1991 an der Universität
Stuttgart. Nach seiner Promotion an der Universität Münster 1982 und
Habilitation an der Universität Bielefeld 1989 war er von 1983 bis 1989
Professor für deutsche Geschichte an der Universität Haifa / Israel.
Seit 1990 ist er Leiter des Instituts für Geschichte der Medizin der Robert
Bosch Stiftung in Stuttgart. Jütte, unter anderem Mitglied des Vorstands
des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesärztekammer und Vorsitzender der
Vereinigung für jüdische Studien e. V., veröffentlichte eine
Vielzahl von Monographien und Beiträge zur Medizingeschichte. Er ist Herausgeber
der Reihe "Medizin, Gesellschaft und Geschichte" und Mitherausgeber
der Zeitschrift "Aschkenas. Zeitschrift für Geschichte und Kultur
der Juden".
Zu den Inhalten und der Bedeutung des vorliegenden Buches schreiben die Autoren
im Vorwort: "Das vorliegende Werk, das zum Eigenstudium und besonders zum
Einsatz in Einführungsveranstaltungen gedacht ist, stellt [
] den
Versuch dar, die wesentlichen Voraussetzungen und Grundkenntnisse zum Studium
der Medizingeschichte und für Forschungen auf diesem Gebiet zu vermitteln.
Das geschieht sowohl unter Berücksichtigung des aktuellen Forschungsstands
als auch mit Blick auf die Wege der Forschung. Dabei werden grundlegende Aspekte
der allgemeinen Methodik des historischen und wissenschaftsgeschichtlichen Arbeitens
ebenso thematisiert wie Besonderheiten der Medizinhistorik, die es als eigenständiges
Fach erst seit etwa 100 Jahren gibt" (S. 8).
Der in fünf Teile sehr übersichtlich untergliederte Band zeigt den
folgenden Aufbau:
1 Einführung
2 Quellen, Literatur, Hilfsmittel und Forschungseinrichtungen
3 Methoden und theoretische Ansätze
4 Grenzgebiete und Nachbardisziplinen
5 Medizinhistorische Grundbegriffe.
Der Anhang eine Übersicht über Medizinhistorische Zeitschriften (Auswahl),
ein Sach- sowie ein Namensregister.
In der "Einführung" wird unter anderem auf die Aufgaben und generelle
Bedeutung der Medizingeschichte sowie auf die Geschichte dieser Disziplin eingegangen
(Medizingeschichte: Aspekte, Aufgaben, Arbeitsweisen; Exkurs: Geschichte der
Medizingeschichtsschreibung). Im zweiten Teil werden "Quellen, Literatur,
Hilfsmittel und Forschungseinrichtungen" (darunter gedruckte und ungedruckte
Quellen und deren Zitierweisen, Oral History, medizinhistorische Gesamtdarstellungen,
Bibliographien, Nachschlagewerke und Enzyklopädien, Fachbibliotheken und
Medizinhistorische Institute, Archive mit medizin- und wissenschaftshistorisch
relevanten Beständen, Nachschlagewerke und Enzyklopädien) vorgestellt.
Daran anschließend werden im dritten Teil verschiedene "Methoden
und theoretische Ansätze" (Wissenschaftsgeschichte, Ideengeschichte,
Sozialgeschichte, Historische Anthropologie, Patientengeschichte, Frauen- und
Geschlechtergeschichte, Körpergeschichte, Biographie und Prosopografie,
Historische Demographie) jeweils knapp skizziert. Danach richtet sich der Blick
im vierten Teil auf die "Grenzgebiete und Nachbardisziplinen", wozu
die Pharmaziegeschichte, Technikgeschichte, Ethnomedizin, Volkskundliche Gesundheitsforschung,
Medizinethik, Pflegegeschichte, Geschichte der Alternativen Medizin und die
Geschichte der Zahnmedizin gehören. Im fünften Teil werden schließlich
"Medizinhistorische Grundbegriffe" (Medikalisierung, Professionalisierung,
Nosologie, Pathografie, retrospektive Diagnose, Medikale Kultur / Volksmedizin,
Schulmedizin und medizinische Schulen, Periodisierung), die in der modernen
Medizingeschichtsschreibung immer wieder an zentraler Stelle auftauchen, dargestellt
und kritisch hinterfragt. Zur Vertiefung des präsentierten methodischen
und theoretischen Grundwissens finden sich am Ende von jedem Kapitel umfangreiche
bibliographische Angaben und Internetadressen. Ergänzt wird die Darstellung
durch einen "Anhang", der eine Auswahl der wichtigsten medizinhistorisch
relevanten Zeitschriften (darunter auch solche, die ihr Erscheinen bereits eingestellt
haben) enthält, ebenso wie ein zur Orientierung sehr hilfreiches Sachregister
und Namensregister.
Alle Inhalte des Buches näher vorzustellen, würde den Rahmen der
vorliegenden Besprechung sprengen. Da die Rezension in einer (auch online erscheinenden)
Fachzeitschrift erscheint, die sich primär an Pflegepersonen wendet, sei
daher wenigstens das Kapitel "Pflegegeschichte" (S. 286-295) genauer
betrachtet. Unter Hinweis auf den 6. Internationalen Kongress zur Geschichte
der Pflege, der unter dem Motto "Wider die Geschichtslosigkeit der Pflege"
im Jahre 2004 in Wien stattfand, weisen Wolfgang Uwe Eckart und Robert Jütte
zunächst darauf hin, dass die Geschichte der Krankenpflege, zumindest im
deutschsprachigen Raum, immer noch Legitimationsprobleme hat. Deswegen wäre
und sei die Geschichte der Krankenpflege - von wenigen Ausnahmen einmal abgesehen
- "bis heute häufig als kompensatorische Geschichtsschreibung angelegt
worden" (S. 286). In diesem Falle diene also die historische Darstellung
einerseits dazu, die Benachteiligung von Frauen im Berufsalltag und die immer
noch nicht überwundenen Konflikte mit den (lange Zeit meist männlichen)
Ärzten aufzuzeigen, und andererseits die Leistungen einer im Schatten der
Medizingeschichte stehenden Berufsgruppe entsprechend zu würdigen. Wenngleich
es hierzulande noch erhebliche Forschungslücken gäbe, könne von
"einer Geschichtslosigkeit der deutschen Krankenpflege" aber "längst
keine Rede mehr" (S. 286) sein.
Unter der Überschrift "Einführungen und Überblicksdarstellungen"
skizzieren die Autoren sodann wichtige Werke der Pflegegeschichte, angefangen
von der vierbändigen Gesamtdarstellung von Adelaide M. Nutting und Lavinia
L. Dock "A History of Nursing" (1907 bis 1912), die von Agnes Karll
(1868-1927), der Gründerin und Vorsitzenden der Berufsorganisation der
Krankenpflegerinnen Deutschlands, ins Deutsche übersetzt wurde, über
die Arbeiten beziehungsweise Krankenpflegelehrbücher von Heinrich Haeser
(1811-1887), Paul Sick (1836-1900) und Eduard Dietrich (1860-1947) bis hin zu
dem von Eduard Seilers vorgelegtem Standardwerk "Geschichte der Pflege
des kranken Menschen" (1966), das mittlerweile mehrfach überarbeitet
und mit Karl-Heinz Leven als Co-Autor unter dem Titel "Geschichte der Medizin
und der Krankenpflege, in siebter Auflage (2003) vorliegt. Darin seien, wenngleich
nicht einem konsequent sozialhistorischen Ansatz verpflichtet, "zum ersten
Mal die standesgeschichtliche Perspektive aufgebrochen und der gemeinsame Beitrag
von Ärzten und Krankenschwestern zur Pflege des kranken Menschen herausgearbeitet"
(S. 287) worden. Zu den wichtigsten deutschsprachigen Lehrbüchern zur Geschichte
der Krankenpflege, die seit den 1990er Jahren erschienen sind, gehört nach
Ansicht von Wolfgang Uwe Eckart und Robert Jütte die Überblicksdarstellung
"Geschichte der Krankenpflege" (2004) von Horst-Peter Wolff und Jutta
Wolff, wenngleich diese außerhalb der professionellen Medizingeschichtsschreibung
entstanden sei. Horst-Peter Wolff sei außerdem Herausgeber eines (dreibändigen)
"Biographischen Lexikons zur Pflegegeschichte" - "ein wichtiges
Nachschlagewerk" (S. 288), wie die Autoren völlig zu Recht bemerken.
Hierzu sei der Hinweis gestattet, dass Horst-Peter Wolff die Herausgebertätigkeit
inzwischen an den Pflegehistoriker Hubert Kolling abgetreten hat, der 2008 den
vierten Band veröffentlichte; Band 5 wird 2011 im Verlag hpsmedia (Hungen)
erscheinen, Band 6 ist für 2012 in Vorbereitung.
Unter der Überschrift "Alte und neue Forschungsfelder" weisen
Uwe Eckart und Robert Jütte sodann darauf hin, dass in den letzten beiden
Jahrzehnten - nicht nur in Deutschland, sondern auch in der Schweiz und in Österreich
- zahlreiche Studien zur Professionalisierung der Krankenpflege veröffentlicht
wurden. Dagegen hätten andere Aspekte der Historischen Pflegeforschung
- darunter beispielsweise Untersuchungen über Kriegskrankenpflege, die
religiösen Besonderheiten innerhalb des Professionalisierungsprozesses
in der Krankenpflege, die Beteiligung von Schwestern und Krankenpflegern an
Verbrechen gegen die Menschlichkeit, der Pflegealltag in einem totalitären
Staat, der Alltag der Krankenschwestern im 19. Jahrhundert, die Geschichte der
Kolonialmedizin aus der Perspektive der Krankenpflege, die häusliche Krankenpflege,
die Rolle der Pflege in der Sozialpolitik - bislang nur wenig oder gar keine
Beachtung gefunden. Ein grundsätzliches Problem sei zudem, dass in der
Historischen Pflegeforschung die Krankenpflege "vor allem unter dem Aspekt
der Berufstätigkeit von Frauen gesehen" werde: "Es herrscht die
These vor, dass sich die professionelle Krankenpflege im 19. Jahrhundert entsprechend
der damals herrschenden geschlechtsspezifischen Rollenzuweisung entwickelt habe.
Durch diese Entwicklung seien die weiblichen Pflegekräfte zu untergeordneten
Gehilfinnen einer lange Zeit fast ausschließlich männlichen Ärzteschaft
geworden - mit allen sozialen und finanziellen Nachteilen" (S. 291). Da
die Pflegegeschichtsschreibung häufig immer noch im Bann einer Frauengeschichte
stehe, die den "Opfer-Aspekt" in den Vordergrund rückt und die
Erkenntnisse der Gender Studies weitgehend ignoriert sowie vielfach noch kompensatorische
Züge trägt, zumal nur wenige Männer sich bislang auf dem Gebiet
der Historischen Pflegeforschung betätigten, bleibe "nur zu wünschen,
dass sich auch die Männergeschichte, die von einer sozialen Konstruktion
des Geschlechts ausgeht, der Krankenpflege unter diesem Gesichtspunkt annimmt"
(S. 291).
Abschließend richten die Autoren ihren Blick auf die "Institutionalisierung
der Historischen Pflegeforschung". Demnach hatte die Geschichte der Krankenpflege
lange Zeit keine institutionelle Anbindung, weder in der Medizingeschichte noch
in anderen historischen Disziplinen. Diese Situation habe sich inzwischen aber
"gebessert" (S. 292). Mit Blick auf Deutschland führen sie hierbei
die seit 1995 an der Fachhochschule in Frankfurt am Main eingerichtete Dokumentationsstelle
(Hilde-Steppe-Archiv), die vorausgegangene Gründung einer Sektion Historische
Pflegeforschung im Deutschen Verein (jetzt: Deutsche Gesellschaft) für
Pflegewissenschaft und das seit 2004 bestehende Engagement für die Pflegegeschichte
am Institut für Geschichte der Medizin der Robert Bosch Stiftung an. Unerwähnt
bleibt hierbei freilich, dass es trotz des sehr stark forcierten Akademisierungsprozesses
im Bereich der Pflege im Verlauf der letzten 20 Jahre mit der Einrichtung zahlreicher
Studiengänge an Fachhochschulen und Universitäten in Deutschland bis
heute keinen einzigen Lehrstuhl für Historische Pflegeforschung gibt. Das
Interesse an der eigenen Berufsgeschichte ist dabei scheinbar auch an der Basis
gering, indem entsprechende Arbeiten zur Pflegegeschichte lediglich in Mikroauflagen
erscheinen und daher für Buchverlage - unter ökonomischen Gesichtspunkten
- völlig uninteressant sind. Eine entsprechende Veröffentlichung ohne
hohes Sponsoring ist dabei nahezu aussichtslos, in jedem Fall aber ein äußerst
schwieriges Unterfangen. So konnte beispielsweise der 3. Band des erwähnten
"Biographischen Lexikons zur Pflegegeschichte" erst in Druck gehen,
nachdem der Herausgeber einen Teil der hierfür anfallenden Kosten übernahm;
ähnlich verhielt es sich mit dem 4. Band, der erst aufgrund der Förderung
vonseiten der Robert Bosch Stiftung erschien. Keine Frage, dass hierbei die
jeweiligen Herausgeber auch noch dazu verpflichtet waren, kostenlos ein druckfertiges
Layout selbst zu erstellen.
Wie in der Medizingeschichte gehört es zu den Aufgaben der Historischen
Pflegeforschung die Erforschung der Biographien von Personen, die Einfluss auf
die Pflege in ihrer Zeit ausübten. Hierzu hat etwa der Rezensent in den
letzten Jahren eine Reihe von Arbeiten (Monographien, Buch- und Zeitschriftenbeiträge)
veröffentlicht, von denen - in Ergänzung zu der in der Bibliographie
des Kapitels Pflegegeschichte angegebenen Literatur (S. 293-295) -nachfolgend
einige vorgestellt seien:
"Gott hilft Dir, aber rudern musst Du selbst". Dr. Viola Riederer
Freiin von Paar zu Schönau (1903-1996), die Gründerin und Ehrenvorsitzende
des Katholischen Berufsverbandes für Pflegeberufe. Herausgegeben vom Katholischen
Berufsverband für Pflegeberufe e. V., Regensburg. Regensburg 2003.
"Echte Krankenpflege ist hingebender, selbstloser Dienst...". Michael
Fischer (1887-1948), ein bedeutender Mitgestalter der katholischen Krankenpflege
in Deutschland (Reihe Wissenschaft, Bd. 83). Frankfurt am Main 2004.
Krankenpfleger, Gewerkschafter und Fachbuchautor Franz Bauer (1898-1969). Herausgegeben
vom Sonneberger Museums- und Geschichtsverein e. V. (Sonneberger Geschichtsblätter,
Band 4). Sonneberg 2008.
"Die Pflege des gesunden und kranken Kindes". Der Euthanasie-Arzt
Werner Catel (1894-1983) und sein Lehrbuch für Säuglingspflegerinnen
und Kinderkrankenschwestern. In: Grundmann, Kornelia / Sahmland, Irmtraut (Hrsg.):
Concertino. Ensemble aus Kultur- und Medizingeschichte. Festschrift zum 65.
Geburtstag von Prof. Dr. Gerhard Aumüller (Schriften der Universitätsbibliothek
Marburg, Band 131). Marburg 2008, S. 190-205.
Helene Dorette Maximiliane Freiin von Dungern (1865-1935) - Wohltäterin.
In: Staffelsteiner Lebensbilder. Zur 1200-Jahr-Feier der Stadt Staffelstein
herausgegeben von Günter Dippold und Alfred Meixner (Staffelsteiner Schriften,
Bd. 11). Staffelstein 2000, S. 181-185.
"Einer der hervorragendsten Vorkämpfer für die Verbesserung der
Lebenslage des Krankenpflege-, Massage- und Badepersonals..." - Paul Levy
(1886-1958). In: Brennpunkt Gesundheit. Mitgliederzeitschrift für BiG -
Gewerkschaft für Beschäftigte im Gesundheitswesen, Ausgabe 2 / 2003,
S. 10-11.
Dr. Gustav Feldmann (1872-1947) - ein Wegbereiter der jüdischen Krankenpflege
in Deutschland. In: Der Landesverband der israelitischen Kultusgemeinden in
Bayern, 16. Jg., Nr. 87, Dezember 2001, S. 19-24.
"Der Beruf und die ganze Diakonissensache sind mir auch jetzt noch lieb
und werth und werden es stets bleiben." Die wechselvolle Lebensgeschichte
der Diakonisse Adelheid Louise Bandau. In: Pflegegeschichte online [www.pflegegeschichte.de],
Nr. 3, 3. Jg., Juni 2001, S. 1-21, jetzt: www.pflegegeschichte.de/pgoul_6_01.pdf
[17.03.2011].
Eva Hedwig Justin (1909-1966). Eine Krankenschwester und ihr "Beitrag zur
Klärung der Asozialenfrage". In: Dr. med. Mabuse. Zeitschrift im Gesundheitswesen,
25. Jg., Nr. 124, März / April 2000, S. 48-50.
Dr. Gustav Feldmann (1872-1947) - ein Förderer der jüdischen Krankenpflege
in Deutschland. In: Pflege. Die wissenschaftliche Zeitschrift für Pflegeberufe,
13. Jg., Heft 5, Oktober 2000, S. 339-345.
Maria Anna Hodel (Schwester Angelina) 1884-1954. Eine (fast) vergessene Frau
der Krankenpflege. In: Pflegemagazin. Zeitschrift für den gesamten Pflegebereich,
1. Jg., Heft 6, Dezember 2000, S. 26-29.
Zurück zur "Medizingeschichte" von Wolfgang Uwe Eckart und Robert
Jütte, die mit der vorliegenden Veröffentlichung eine insgesamt betrachtet
äußerst gelungene Arbeitshilfe vorgelegt haben, die einen hohen praktischen
Nutzen hat. Sie bietet ihrer Leserschaft - allen voran Studierenden der Human-
und Zahnmedizin sowie der Pharmazie, aber auch der Geschichts-, Kultur- und
Sozialwissenschaften - eine systematische, methodische und informative Einführung
in die gesamte Bandbreite der Medizingeschichte, die zugleich auch Hilfsmittel
und Werkzeuge benennt sowie Fähigkeiten wissenschaftlichen Arbeitens auf
diesem Gebiet vermittelt. Ein solches Buch hat man lange Zeit vergebens gesucht.